Es ist eine unglaubliche Erfahrung, aber auch sehr schwierig. Da es sich um einen Rennwagen handelt, ist es morgens sehr kalt, aber wenn die Sonne herauskommt, wird es sehr schnell heiß. Während der Geschwindigkeitsstufen kann es im Auto bis zu 50 ° C werden. Da dies ein offizieller Wettbewerb ist, tragen wir den ganzen Tag den Rennanzug. Außerdem bin ich 1,78 m groß, was gleichermaßen auch die maximale Größe für dieses Auto ist. Abgesehen von der körperlichen Herausforderung ist es auch mental sehr schwierig für das gesamte Team. Im Auto ist es sehr laut, die Straßen sind holprig und weil es immer noch ein klassisches Auto ist, laufen Dinge auch schonmal schief. Wir hatten Probleme mit dem Kupplungsseil, das ununterbrochen brach und mehrmals repariert werden musste. Wir mussten das Mittagessen auslassen, während unsere Mechaniker viele Stunden damit verbrachten, das Auto zu reparieren. Vor allem der letzte Tag war ein zusätzlicher Stresstest, da das Kabel viermal gerissen ist und wir so leider die Höchstgeschwindigskeitsgerade Paul Ricard verpassten. Aber wir wollten fertig werden, was auch immer es kostete und genau das haben wir auch geschafft, was uns sehr glücklich gemacht hat.
